„Die Maßnahmen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie erforderlich sind, bedingen erhebliche Eingriffe in das gesellschaftliche Leben und das Leben jedes Einzelnen“, stellt Landrat Jochen Hagt fest. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen seien enorm: „Unternehmen, Selbstständige aus Industrie und Gastronomie sowie dort beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spüren die Folgen.“

In den vergangenen Tagen tauschte sich Landrat Jochen Hagt bereits mit Unternehmen aus dem Oberbergischen Kreis aus. Und auch Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein steht in engem Kontakt mit der Wirtschaft in der Kreisstadt. Heute trugen beide gemeinsam die Sorgen und Wünsche der Firmen dem oberbergischen Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Brodesser vor. „Den von den drastischen Maßnahmen Betroffenen muss durch Bund und Land schnell, unbürokratisch und nachhaltig geholfen werden“, betonten Jochen Hagt und Frank Helmenstein nach dem Gespräch im Kreishaus.

Dem gemeinsamen Appell pflichtete Dr. Carsten Brodesser bei. Der Bundestagsabgeordnete forderte einen konsequenten und unmissverständlichen Umgang mit den Folgen, die im Zusammenhang mit den notwendigen Maßnahmen stehen: „Wir brauchen eine Liquiditätshilfe.

Kredite helfen. Aber auch Zuschüsse sind notwendig.“ In Richtung der Ministerien schickte Dr. Carsten Brodesser zudem den Wunsch nach einer

schnellen und verständlichen Kommunikation: „Wir brauchen eindeutige Erlasse und schnelle Antworten auf die damit zusammenhängenden Fragen. Die Kreise und ihre Kommunen dürfen bei der Ausführung nicht alleingelassen werden.“ Landrat Jochen Hagt machte im Gespräch deutlich, dass hierfür auch weitere Unterstützung notwendig sei: „Die für die Gewährung der finanziellen zuständigen Stellen  müssen mit weiteren Kräften ausgestattet werden. Nur so können sie die notwendige schnelle und unbürokratische Hilfe wirklich leisten.“

Weitere Informationen zum Thema unter www.obk.de/coronavirus

Foto: Oberbergischer Kreis | Jessica Schöler

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